Das „andere“ Abrudern auf der Elbe – Dresdener Elbepokal am Reformationstag (und Halloween war auch…)
Alternativ zum (Süd-Ost-Berliner) Abrudern hatten sich einiger Vereinsmitglieder zu der o.g. Veranstaltung nach Dresden begeben, um das Abrudern auf der Elbe (solange noch Wasser im Flussbett ist) in Form einer Langstreckenbelastung zu absolvieren.
Da das in Großbooten das erlittene „Elend“ etwas milder ausfällt, fiel die Wahl auf zwei Achter im weiblichen und männlichen Mastersbereich.
Beide Achter mussten sich allerdings noch durch Mitruderer bz. Mitruderinnen anderer Vereine verstärken. Aber auch hier gilt wieder: Augen auf bei der Partnerwahl.
Währenddessen sich die Damen zum Sieg verstärkten, kamen die Herren „nur“ zu einer freudbetonten harmonischen Ausfahrt.
Aber auch Letzteres muss gekonnt sein, schade nur, daß unser Steuermann dabei die beste „Linie“ in der Strömung der Elbe der letzten 20 Jahre „abgeliefert“ hat.
Auch die Sorge um das geruderte Bootsmaterial erwies sich dadurch als unbegründet.
Egal, es steht jetzt in der Vita: Uwe kann Elbe!!
Als Entschädigung konnte sich ja dann Uwe mit den Damen den wundervoll gravierten Kaffeebecher (als Siegespreis) mit nach Hause nehmen.
Einige Preise gingen dann aber doch noch an die Rudergemeinschaft:
Zum Apres Aviron wurde vom sächsischen Ruderverband zum 3. Sächsischen Oktoberfest im Bootshaus der TU Dresden geladen. Rotation wurde dabei würdig in stilechter Form vertreten. Die (unprämierten) Titel des im Rahmen des „Erscheinungsbildes“ von Lederhosen, Dirndl, Trachtenhut, Ruderkeese , Clubjacket, einschließlich des Engagements auf der Tanzfläche, des Tresenumsatzes, der Ausdauer gepaart mit der uns eigenen Contenance (natürlich auch hier wieder mit Unterstützung der Vereine aus den Renngemeinschaften) gingen wohl alle ausnahmslos an uns.
Ergo, eine sportlich zwar etwas durchwachsene, aber ansonsten gelungene Auswärtsveranstaltung in einem landschaftlich reizvollen Ruderrevier ohne Materialschäden.
JW







