Zum 7. Mal trafen sich einige Unentwegte zur großen Umfahrt im C Gig Eines um die Sonnenwende herum. Infolge des vollen Terminkalenders der Rudergemeinschaft ging dieser Termin dieses Jahr ein klein wenig unter, trotzdem wurden die C Gig Einer, Zille, Jette, Nante und Karo Ass einmal um die Müggelberge gerudert.
Auch diesmal wieder die typischen Herausforderungen:
– 6.00 Uhr Treff im Bootshaus,
– Überraschung des Zustandes des Materials (war aber ok, lediglich ein Clip musste nachgerüstet werden),
– 6.30 Uhr Ablegen (Zeit wurde um 5 Minuten verfehlt),
– die angesagten Temperaturen von über 30 Grad,
– die bis kurz vor dem Anlegen im Bootshaus gnadenlos scheinende Sonne und
– das mittlerweile immer höhere Alter der Delinquenten (56, 57, 63, 65).
Trotzdem, alles gemeistert.








Großen Anteil hatten die Sherpas (gibs da eigentlich auch eine gendermäßig korrekte Bezeichnung?), die bei dieser Hitze die gesamte Frühstücksverpflegung zum Camp S (turzbecher), einschließlich der Tischdecke, punktgenau zum vereinbarten Treff anlandeten.
Kaffee, Milch, Obst, Gemüse, Schwarzbrot, Kräuterbutter, Aufschnitt, einschließlich Käse und Gemüseaufstrich, alles da. Die Getränke gabs bei Sturze, wobei am Rande bemerkt, das alkoholfreie Bier auch ziemlich lecker sein kann.
Jedenfalls freut man sich nach 2/3 der Strecke immer wieder auf den Verpflegungspunkt S.
Nochmals Danke an Katrin, Daniela, Bianca und Sabine. Auch für die Sherpas stellen diese Temperaturen mit einer 20 km Gig Boot Tour eine Herausforderung dar.
Nach dem Auffüllen des Energiespeichers ging es dann das letzte Drittel in Richtung Bootshaus.
Zusätzliche Herausforderungen stellen immer wieder der Gosener Kanal mit den Motorbooten (vor allem mit der Überlagerung der Wellen im Bereich des beidseitigen Senkrechtufers) und kurz vor dem einsetzenden Gewitter die Panik der Motorbootbesitzer zum rechtzeitigen Erreichen ihres Hafens dar. Vier Boote nebeneinander auf dem See, ohne die Fähigkeit den Gashebel mal kurz zurückzunehmen und/oder das Steuer ein klein wenig zu bewegen, stellen schon eine Überforderung unserer Wassermotorsportler dar.
Egal, auch das haben wir gemeistert.
5 min vor dem Einsetzen des Gewittersturms wurde der rettende Vereinssteg erreicht und mit Beginn des Gewitters wurden die Bootshallen abgeschlossen.
Die „Helden“ der Challenge sollen auch hier noch einmal mit Namen genannt werden:
Peter, Ulf, Steffen und Jens haben sich den 30 km im C Gig Einer gestellt und sind auch wohlbehalten am Vereinssteg wieder angelandet.
Danke Euch allen (also dem gesamten Challenge Team) auf das es im nächsten Jahr wieder heißt:
Warum muss man sich sowas antun? Weil man es kann 😉und weil Rudern Spass macht!
In diesem Sinne
JW
